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Themen U-Z


Über- bzw. Unterfüllen

Um Blitzer (s.a.) zu vermeiden, können Farbflächen oder farbige Schriften, die an eine andersfarbige Fläche anstoßen, geringfügig vergrößert oder verkleinert werden, so daß leichte Verschiebungen nicht auffallen. Als Regel gilt, die hellere Farbe überfüllt immer in die dunklere. (s. Grafik)


Überdrucken

um dem Drucker Ärger zu ersparen sollten alle Farben auf die Schwarz gedruckt wird, nicht ausgespart werden.

Versalien

alle groß Buchstaben z.B. ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZÄÖÜ

Versandtaschen

(s.a. Briefumschlag), nur das Versandtaschen meist für größer Formate gedacht sind. Sie bestehen meistens aus stabilerem Material (Kraftpapier) oder haben eine Papprückwand

4-farb-Druck

Es ist unmöglich im Druckprozeß alle Farben zu drucken, die unser Auge unterscheiden kann, da es sich um Millionen von Druckgängen handeln würde. Man hat aber herausgefunden das man mit 3 Farben den größten Teil darstellen kann. Um aber Schwarz ohne Farbstich darstellen zu können (s.a. subtraktive Farbmischung) wird als vierte Farbe Schwarz mitgedruckt, hier spricht man dann von CMYK (K steht für Schwarz, weil B für Black schon bei Blue (RGB) verwendet wird).

Vignette

Grafisches Schmuckwerk auf einer Drucksache

Visitenkarte

Die übliche Visitenkarte hat eine Größe von 85 mm x 55 mm, ihr Gewicht sollte zwischen 200 und 300 g/qm liegen um stabil genug zu sein. Die Visitenkarte ist oft der erste Eindruck von einem Unternehmen und sollte entsprechend repräsentativ sein.

Vollton-Farben

Alle Buntfarben, die aus einer Farbe bestehen. Volltonfarben können im 4-farb-Druck (s.a.) nur unzureichend wiedergegeben werden.

Wasserzeichen

Echte Wasserzeichen werden bei der Papierherstellung (s.a.) mit dem Egoutteur (Wasserzeichenwalze) in den nassen Papierbrei, direkt auf dem Sieb, eingepreßt. Je nach Struktur des Egoutteuers entstehen Stellen, die eine höhere oder niedrigere Dichte des Papierstoffes aufweisen.
Halbechte Wasserzeichen (oder Moletten-Wasserzeichen) werden erst am Ende des Naßbereichs eingeprägt, diese Wasserzeichen können keine unterschiedliche Dichte aufweisen.
Unechte Wasserzeichen werden nach der Papiermaschine mittels Blindprägung (s.a.) oder Bedruckung mit Lack (s.a.) hergestellt.

Wollskala

(s. Lichtechtheit von Druckfarben)

Zeitungsdruckpapier

Holzhaltiges Papier (s.a.) mit dem höchsten Anteil an Holz überhaupt (90%), daher sehr preiswert, die Nachteile (wie nicht Archivierbar usw.) sind bei der relativen Halbwertzeit zu vernachlässigen. Bilder können wegen der mangelhaften Oberfläche nur unzureichend wiedergegeben werden (s.a. Rasterweite)

Zeitungsformate

Zeitungsformate es gibt 3 klassische Zeitungsformate:
Berliner Format 315 mm x 460 mm;
Rheinisches Format 375 mm x 530 mm;
Nordisches Format 390 mm x 570 mm (alle Maße im nicht aufgeschlagenem Zustand)

Zellstoff

(s.a. Papierherstellung)

Zusammentragen

Wenn eine Drucksache aus mehreren Seiten/Bogen besteht, die nicht zusammen in einem Druckgang gedruckt werden, müssen sie nachher zusammengefügt werden. Für die Tätigkeit des Zusammentragens gibt es spezielle Maschinen.