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Themen G-H

Gautschen

Mehrere Schichten Papier werden im nassen Zustand aufeinandergepreßt, um z.B. Karton herzustellen, der auf jeder Seite andere Druckeigenschaften hat oder, um die Stabilität zu erhöhen.

Gemeine

Leute, die sich nicht nett verhalten; sonst alle Kleinbuchstaben z.B. abcdefghijklmopqrstuvwxyzäöüß

Geschäftsdrucksachen

Zusammenfassung aller Drucksachen, die in einer Firma gebraucht werden. Beispiel einer umfangreichen Geschäftsdrucksachen Ausstattung:
Briefbogen A4,
Briefbogen für die Geschäftsleitung A4,
2te Blätter A4,
Faxbriefe A4,
Rechnungen selbstdurchschreibend A4,
Rechnungen DIN-Lang selbstdurchschreibend von Hand auszufüllen,
Quittungen DIN-Lang selbstdurchschreibend von Hand auszufüllen,
Lieferschein DIN-Lang selbstdurchschreibend,
Briefhüllen in DIN-Lang mit Fenster,
Briefhüllen in DIN-lang ohne Fenster,
Briefhülle C4 mit Fenster,
Angebotsmappen B4,
Visitenkarten,
diverse Formulare (Auftrag, Gesprächsnotizen usw.)

Gestaltungsraster

Gestaltungsraster bei Büchern und wiederkehrenden Publikationen sollte das Layout (s.a.) sich an einem Gestaltungsraster orientieren, der die Seite z.B. in 16 Rechtecke unterteilt und indem steht, daß ein Foto im Hochformat zwei Rechtecke einnimmt oder, daß eine Überschrift 1. Kategorie die obersten Rechtecke komplett besetzt usw.



Gestrichene Papiere/Karton

Gestrichene Papiere/Karton haben eine geschlossenere Oberfläche als ungestrichene Papiere, der Strich besteht aus Pigmenten und Bindemittel, er wird aufgebracht, verstrichen, getrocknet und dann satiniert (s.a.). Der Strich verändert das Papier dahingehend, daß es glänzender, matter oder besser bedruckbar wird (s.a. Gußgestrichene-Papiere/-Karton). Gestrichene Papiere sollten nicht in Laserdrucker und Fotokopierer verwendet werden, da sich der Strich in der Fixiereinheit durch die Hitze ablöst und verklebt.

Gradation

Gradation gibt die Tonwertabstufungen einer Reproduktion im Verhältnis zur Vorlage wieder.

Gußgestrichene-Papiere/-Karton

Gußgestrichene-Papiere/-Karton werden durch verschiedene Verfahre beschichtet und anders geglättet als gestrichene Papiere (s.a.) (Ich weiß das kling nicht sehr fachmännisch, aber es werden ca. 25 verschiedene Verfahren geschildert, die in sich doch gravierend abweichen und alle hier aufzuführen, ginge etwas zu weit, vielleicht später). Besonders edle Gußgestrichene-Papiere werden nach dem Beschichten durch Chromwalzen gezogen, durch die ein besonders intensiver Glanz kommt.

Hadern

Hadern anderes Wort für Lumpen, waren bis zum 18. Jahrh. das einzige Material für die Papierherstellung. Heute wird es nur noch bei besonders hochwertigen Papieren, wie Dokumente und Banknoten, verwendet.

Halbstoff

Halbstoff (s. Papierherstellung)

Halbton

Alle Vorlagen in denen Farbabstufungen vorkommen, wie Fotografien, Bleistift-Zeichnungen, Aquarelle usw.

Heißprägung

Das Verfahren ist ähnlich der Blindprägung (s.a.) mit dem Unterschied, daß der Prägestempel erhitzt und auf eine Folie gepreßt wird, die sich durch die Wärme ablöst und auf dem Bedruckstoff kleben bleibt. Mit der Heißfolienprägung werden häufig Buchtitel, Prospekte und Folder veredelt. Es gibt die Folie in Farb- und Metalltönen, desweiten werden auch Folien mit holografischen Mustern angeboten, durch die eine Drucksache Fälschungssicher wird.

HKS

HKS ist ein Farbsystem für Volltonfarben, es ist entwickelt worden von Horstmann-Steinberg, K+E Druckfarben und Schminke. In Deutschland, das meistverwendete Farbsystem, bei Druckern beliebt, da übersichtlich und nachvollziehbar. Es gibt die Farben für alle Druckverfahren, Layout-Zwecke (Marker, Folien, Gouache usw.). Es besteht aus 84 Farbtönen.
Die Farbfächerbezeichnungen lauten:
K=Kunstdruckpapier (gestrichen),
N=Naturpapier,
Z=Zeitungsdruckpapier,
E=Endlosdruckpapier

Hochdruck

Hochdruck (auch Buchdruck genannt) ist das älteste Druckverfahren, beim Hochdruck sind die druckenden Flächen höher, als die nichtdruckenden Flächen. Dies Druckverfahren wird auch beim Bleisatz (s.a.) verwendet. Das Prinzip dürfte durch den Kartoffeldruck und Stempel klar sein.

Holzfreie Papiere

Holzfreie Papiere sind Papiere, die nur aus Zellstoff (Zellulose) (s.a. Papierherstellung) und Hadern (s.a.) bestehen, diese haben eine höhere Qualität als holzhaltige Papiere (s.a.). Nach DIN 6730 gelten als holzfrei solche Papiere, die weniger als 5% verholzte Fasern enthalten. Beispiele für holzfreie Papiere: Kunstdruck Papier, Zeichenpapier usw. Synthetische Papiere werden, obwohl sie keinen Holzanteil haben nicht dazu gerechnet, sondern sind eine eigene Kategorie.

Holzhaltige Papiere

Holzhaltige Papiere sind nach DIN 6730 alle Papiere, die einen Holzschliffanteil (s.a. Papierherstellung) von mehr als 5% haben, diese Papiere sind kostengünstiger herzustellen als z.B. holzfreies Papier. Holzhaltige Papiere können bis zu max. 90% Holzschliff (Zeitungspapier) enthalten. Holzhaltige Papiere werden in 6 Stoffklassen eingeteilt (von Stoffklasse I 75% Holzschliff ungebleicht/ 25% Zellstoff ungebleicht bis Stoffklasse VI 20% Holzschliff/80% Zellstoff, gebleicht). Festigkeit und Weiße nehmen mit sinkendem Holzgehalt zu.