Themen E-F
Entwicklung von Filmen
Um das belichtete (s.a. Belichten) Bild sichtbar
zu machen, muß der Film chemisch entwickelt werden.
Die Entwicklung geschieht in 4 Schritten:
1. Der Film kommt in ein Entwicklerbad, hier tritt
das Bild hervor, es ist aber noch lichtempfindlich.
2. Der Film durchläuft die Fixierung, hier werden die unbelichteten Teile des Film ausgewaschen und der Film wird lichtunempfindlich, desweiteren wird der Film gehärtet.
3. Der Film wird gewässert, um die an ihm haftenden Chemiereste abzuwaschen.
4. Der Film wird getrocknet.
Für jeden Film gibt es abgestimmte Fotochemie,
um die optimalen Ergebnisse heraus zuholen.
Europa-Skala
Druckfarben-Skala nach DIN 16538 und DIN 16539 für
den Farben-Druck, die Hauptfarben sind Cyan, Gelb, Magenta. In der Europa-Skala
sind die Farben neutral im Gegensatz zur DIN-Skala (s.a.) (kalt) und der Kodak-Skala (s.a.) (warm) In Deutschland wird der 4-farb-Druck hauptsächlich mit ihr durchgeführt.
Falzbein
Es sind nicht die Beine des Buchbinders gemeint nach 8 Stunden
falzen ;-), sondern eine Arbeitsgerät aus Knochen, das bei Handfalzungen
hilfreich ist.
Falzen
Falzen bedeutet ein "knicken" des Bedruckstoffes. Eine Falz
wird auch "Bruch" genannt. Die einfachste Falzung ist die Ein-Bruch-Falzung, bei ihr wird das Blatt/Bogen einmal meist in der Mitte "geknickt" so das 4 Seiten entstehen. (s.a. Falzarten) Um eine saubere Falz, d.h. daß das Papier nicht aufreist, zu erhalten ist es sinnvoll, schwerere oder gestrichene Papiere ab 100 g/qm vor dem Falzen zu rillen (s.a. Rillen).
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Einbruchfalz |
Fensterfalz |
geschlossener Fensterfalz |
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Wickelfalz |
Zickzackfalz |
Zwei-Parallelfalz |
Wenn Sie die Grafiken anklicken starten Sie eine Animation der Falzung.
Falzschema
in ihm werden die Positionen der Falz und der einzelnen Seiten
festgelegt, es bestimmt wie ausgeschossen (s.a. Ausschiessen) wird.
Farbauszüge
(s. Farbseparation)
Farbpapiere
Farbpapiere hier werden während der Papierherstellung Farbpigmente
in das Papier gegeben, so daß eine gleichmäßige Durchfärbung stattfinden kann. Anders bei den einseitig farbigem Papier, hier sind es meist Gußgestrichene-Papiere/-Karton denen die Farbe in den Guß
gerührt wurde.
Farbsatz
(s.a. 4-farb-Druck) Filme die nach dem Zusammendruck ein Bild oder eine Seite ergeben.
Farbseparation
Farbseparation bedeutet, daß eine Bildvorlage in die druckbaren
Farben (s.a. 4-farb-Druck) aufgetrennt wird. Dies erfolgt bei der manuellen Farbseparation in der Reprokammera (s.a. Reprokammera) in der das Bild durch Farbfilter die jeweils konträr der Auszugsfarbe sind (z.B. der Cyan-Auszug erfolgt durch einen Rot-Filter), abgefilmt und gerastert (s.a. Rasterverfahren) wird. Zu beachten ist, daß die einzelnen Farbauszüge jeweils eine andere Rasterwinklung haben müssen, damit die Rasterpunkte nicht übereinander gedruckt werden. Hierbei haben sich folgende Winkel als die besten herausgestellt: Gelb = 0°, Magenta = 15°, Cyan = 75° und Schwarz = 45°.
Farbumfang
Farbumfang eines Farbsystem sind die Farben, die mit ihm dargestellt werden können. Im Lab-Farbsystem(s.a.) ist der Farbumfang am größten, in ihm sind alle anderen Farbsysteme enthalten. Im RGB-Farbsystem (s.a. additive Farben), also die Bildschirmfarben, können mehr Farben dargestellt werden als im CMYK-Farbsystem (s.a. Druckfarben). Daher kann man Scanns im Bildschirm nicht richtig beurteilen, denn nicht alle Farben die angezeigt werden können, können auch gedruckt werden und umgekehrt können im RGB-Farbsystem z.B. die Druckfarben Cyan und Gelb nicht richtig wiedergegeben werden.
Fax-Brief
Statt dem Briefbogen sollte man beim Faxen einen speziellen Fax-Brief benutzen. Bei ihm ist einiges bei der Gestaltung zu beachten, da das Fax sehr niedrig Auflöst sollten keine Schrift unter 12 Punkt (s.a. Typographische Maßsystem) verwendet werden, das gleiche betrifft Schriften, mit feinen Serifen. Raster sollten aufgrund der Übertragungszeit auch vermieden werden. Druck sollte in schwarzer Farbe erfolgen, das Papier ist untergeordnet zu betrachten.
Feinpapiere
Feinpapiere bedeutet Papier aus besonders "edlen" Bestandteile
wie Hadern (s.a.) oder hochwertigem Zellstoff.
Filme
Der Film in der Druckindustrie dient der Informationsübertragung, er besteht aus verschiedenen Schichten, von denen die wichtigste die Fotoschicht ist. Je nach Druckverfahren muß die Belichtung (s.a.) anders erfolgen, man unterscheidet in Seitenrichtig/Seitenverkehrt, Positiv/Negativ. Was, ist Definitionssache, darum haben sich Begriffe gebildet, wie Offsetfilme (Seitenverkehrt/Positiv) oder Siebdruckfilme (Seitenrichtig/Positiv). (s. Grafik)
Flachbettscanner
Flachbettscanner (s. Scanner)
Flachdruck
Beim Flachdruck liegen die druckenden und die nichtdruckenden
Flächen in der Druckform flach nebeneinander. Die Druckform ist so
vorbereitet, daß alle druckenden Flächen farbfreundlich sind,
d.h. die Druckfarben annehmen. Wohingegen die nichtdruckenden Flächen
wasserfreundlich sind, d.h. die Druckfarbe abstoßen. Das bekannteste
Flachdruckverfahren ist heute der Offsetdruck (s.a.).
Flächengewicht von Papier
Das Flächengewicht von Papieren
wird in Gramm pro Quadratmeter angegeben, d.h. ein A4-Blatt das mit 80g/qm
definiert ist, wiegt 4,9896 g.
Gebräuchliche Papier- und Kartongewichte:
Durchschlagpapiere = 25 - 30 g/qm; Dünndruckpaiere = 40 g/qm; Zeitungspapier = 50 g/qm; Plakatpapier, Schreibpapier = 60 - 90 g/qm; Maschienengestrichene
Papiere = 80 - 100 g/qm; Kunstdruckpapiere = 90 - 150 g/qm; Postkarten-/Karteikartenkarton =170
- 190 g/qm; Visitenkartenkarton = 200 - 300 g/qm; Leichte Karton = ab 250
g/qm; Schwerer Karton = bis 600 g/qm; Karton und Pappen werden ab ca. 1000
g/qm nicht mehr nach Gewicht klassifiziert sondern nach der Dicke in mm
(z.B. 3mm Pappe)
Folienkaschierung
(s. Kaschierung)
Fraktur
Fraktur auch gebrochene Schrift, heute Sammelbegriff für alle Schriften,
die nur noch verwendet werden um konservative Wertbeständigkeit zu
symbolisieren ;-). Die "richtige" Fraktur wurde vom 15. Jahrhundert
an in Deutschland entwickelt und wird heute oft als eine Propagandaschrift
der Nazis betrachtet.
Füllstoffe
Füllstoffe werden der Papiermasse zugesetzt, sie "füllen"
die Zwischenräume der Papierfassern auf. Füllstoffe können
bis zu 30% des Papiers ausmachen, sie sind in der Regel aus Mineralien.
Sie sorgen für die glätte der Oberfläche und die Opazität
(Undurchsichtigkeit) (s.a.) des Papiers.
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