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Themen C-D


Chromo-Papier/-Karton

Chromo-Papier/-Karton ist Papier/Karton, das meist einseitig gestrichen (s.a. gestrichene Papiere) ist, die Streichmasse ist aber anders zusammen gesetzt als z.B. bei Kunstdruckpapieren. Chromo-Papiere sind meistens glänzend. Das Hauptanwendungsgebiet sind Etiketten. Chromo-Papier ist ein Gattungsbegiff und hat nichts mit dem Markenprodukt Zanders Chromolux zu tun, dies ist ein Gußgestrichenes-Papier (s.a.).

CMYK Druckfarben

(s. 4-farb-Druck)

Computer-to-Plate

Daten aus dem Computer, werden direkt ohne das Übertragungsmedium Film, auf die Druckplatte belichtet. Vorteil: Man spart einen Zwischenschritt, die Kosten werden gesenkt. Nachteil: Die hierbei verwendeten Druckfolien sind bei hohen Auflagen oft zu erneuern, je nach Verfahren können die Folien nach dem Druck nicht aufbewahrt werden, die Auflösung reicht noch nicht immer aus. Dieses Verfahren wird in Zukunft wahrscheinlich besser werden.

De-inking

De-inking (Entfärben) von Altpapier, hierbei wird die Druckfarbe, durch Chemikalien, von den Papierfasern gelöst.

Digitaldruck

Beim Digitaldruck wird Papier elektrisch geladen, die Cyan-, Magenta-, Yellow- und Schwarzfarbpartikel bekommen die engegengesetzte Ladung. So haften die Farbpartikel auf dem Papier und ddas Heitzelement brennt die Farbe ein.

Digitaldruck wird für kleinere Auflagen verwendet, bei deinen sich die Herstellung von Druckplatten nicht lohnt.


DIN-Briefbogen

Normbriefbogen der Größe DIN A4 (s.a. DIN-Formate) nach DIN 676



DIN-Formate

Papiergrößen werden in Deutschland nach DIN 476 eingeteilt in die Reihen A (Drucksachen, Briefbogen usw.), B (Schnellhefter und Ordner) und C (Umschläge um A zuverschicken).
Zu beachten ist:
1. A0 = 1 qm
2. Seitenverhältnis 1:Wurzel aus 2
3. Jedes Format ist doppelt oder halb so groß wie das nächste.

 Klasse  Benennung

 Reihe A mm

 Reihe B mm  Reihe C mm
 unbeschnitten  beschnitten  beschnitten  beschnitten

 0

 Vierfachbogen  860 x 1220  841 x 1189  1000 x 1414  917 x 1297

 1

 Doppelbogen  610 x 860  594 x 841  707 x 1000  648 x 917

 2

 Bogen  430 x 610  420 x 594  500 x 707  458 x 648

 3

 Halbbogen  305 x 430  297 x 420  353 x 500  324 x 458

 4

 Viertelbogen  215 x 305  210 x 297  250 x 353  229 x 324

 5

 Blatt  153 x 215  148 x 210  176 x 250  162 x 229

 6

 Halbblatt  108 x 153  105 x 148  125 x 176  114 x 162

 7

 Viertelblatt  77 x 108  74 x 105  88 x 125  81 x 114

 8

 Achtelblatt  54 x 77  52 x 74  62 x 88  57 x 81

DIN-Skala

Druckfarben-Skala nach DIN 16508 und DIN 16509 für den Farben-Druck, die Hauptfarben sind Cyan, Gelb, Purpur. In der DIN-Skala sind die Farben kalt im Gegensatz zur Europa-Skala (s.a.) (neutral) und der Kodak-Skala (s.a.) (warm).

DPI

Steht für "Dots per inch". Es beschreibt aus wievielen Punkten eine bestimmte Strecke in "inches" besteht. Ein Wert von Mindestens 300 ist für den Offsetdruck sinnvoll. Bilder mit einer geringeren Auflösung als 300 DPI sehen auf dem Produkt am Ende schlechter aus. Bilder aus dem Internet haben meistens zwischen 72 und 100 DPI, was für eine Darstellung am Monitor auch vollkommen ausreichend ist.

Display-Schriften

Schriften die nicht für den Druck in kleinen Größen optimiert wurden.

Drahtheftung

Es gibt zwei Arten von Drahtheftungen: die Blockheftung und die Rückendrahtheftung (s. Broschüre). Bei der Blockheftung (ähnlich dem Büro-Tackser) werden die Drucksachen oder Produktmuster seitlich zusammen geheftet. Bei der Rückendrahtheftung, werden die gefalzten Bogen (s.a. Druckbogen) durch den Bund (s.a. Bund) geheftet, dies ist eine preiswerte und haltbare Heftung für Broschüren (s.a.).

Druckbogen

Die Gesamtheit aller Seiten/Drucksachen, die auf einem Blatt (Bogen) durch die Druckmaschine laufen.

Druckfarben

Druckfarben für den 4-farb-Druck sind genormt nach der Europa-Skala (s.a), Kodak-Skala (s.a.) und DIN-Skala (s.a.). Sie bestehen aus zwei Hauptbestandteilen, dem Farbmittel und dem Bindemittel.
Die Farbmittel sind das, was wir als die "Farbe" wahrnehmen, sie dienen dazu den Bedruckstoff einzufärben.
Die Bindemittel sorgen für die Haftung der Farbmittel auf dem Bedruckstoff und schützen die Farbmittel vor mechanischen Abrieb, desweiteren sorgen sie dafür, daß die Farbe auch trocknet.
Die Druckfarbe muß drei Hauptaufgaben erfüllen:
Sie muß "rasch wegschlagen", d.h. die Farbe muß in den Bedruckstoff eindringen und an der Oberfläche härten.
Sie muß "schnell trocknen", so daß sie nicht verschmiert oder "ablegt" (d.h. sich auf dem davor gedruckten Bogen abbildet).
Sie muß für das jeweilige Druckverfahren die richtige Konsistenz (Zähigkeit) haben, so gibt es kurze (dünnflüssige) und lange (zäheklebrige) Farbe.
Man unterscheidet weiterhin zwischen lasierenden (durchscheinenden) und deckenden Farben.

Druckform

Druckform ist der Teil im Druckverfahren, von dem die Informationen auf den Bedruckstoff übertragen werden. Je nach Druckverfahren spricht man von Druckplatte, Druckzylinder usw. Die Druckform ist das stärkste Unterscheidungsmerkmal der vier "klassischen" Druckverfahren (s.a. Hochdruck, Tiefdruck, Flachdruck, Durchdruck)

Druckverfahren


Man unterscheidet vier "klassische" Druckverfahren: Hochdruck (s.a.), Tiefdruck (s.a.), Flachdruck (s.a.) und Durchdruck (s.a.). In letzter Zeit ist noch der Digitaldruck hinzugekommen.

Duplex

Unter Duplex-Druck versteht man im allgemeinen, daß ein Schwarz/Weiß Bild zusammen mit einer zweiten Farbe (meistens eine Buntfarbe) gedruck wird. Hierbei muß das Bild speziell separiert (s.a. Farbseparation) werden. Durch Duplex-Druck wird die Wirkung des Bildes verstärkt.

Durchdruckverfahren

Durchdruckverfahren, bei ihm wird Farbe durch eine Schablone (z.B. ein Sieb beim Siebdruck) gepreßt. An den Stellen an denen die Schablone offen ist, kann die Farbe auf den Bedruckstoff gelangen. Das heute bekannteste Durchdruckverfahren ist der Siebdruck.

Durchsicht-Vorlagen

Durchsicht-Vorlagen sind alle die transparent sind, wie Dia's oder Folien.